Mit dem Ballon zum Nordpolarkreis (2)

Ballone, endlose Weite und Snowmobil-Bergung

Warten, warten, warten: Wann lässt der Schneefall endlich nach? Wann wird der Wind weniger? Wann können wir endlich starten?

Und am dritten Tag ist es dann endlich so weit: Die Sicht wird langsam besser, der Wind lässt nach und alle Piloten haben es eilig, in die Luft zu kommen. Wir sind hier in Gällivare ca. 100 km oberhalb des Nordpolarkreises und mit 9 Teams aus Schweden, Litauen, den Niederlanden und Deutschland am Start.

Die Starts sind kein Problem, wohl aber die Landungen – oder besser: das Bergen der Ballone.  Es gibt vielleicht drei Straßen, die man besser treffen sollte oder einen der Seen im Umkreis. Alles andere wird schwierig. Es stehen Snowmobile mit dem Rescue-Team bereit, um die Teams und Ballone zu bergen. Das kann dann schon mal dauern, bis die Ballone überhaupt gefunden werden.

Und so ist man gut beraten, sich wirklich dick anzuziehen und irgendwie Verpflegung im Korb zu haben. Alle Ballonfahrten werden als Fly In gemacht, d. h. wir fahren aus der Stadt hinaus und versuchen dann einen Startplatz zu finden, von dem aus uns der Wind wieder zurück trägt. Naja, aber die Auswahl an Straßen ist eben nicht so groß und so bleibt es doch immer eine spannende Sache. Die leichteste Aufgabe hat hier der Verfolger: Es gibt 2 feste Abholplätze (eher die „Zubringer“ der Snowmobile) und hier kann man entspannt warten, bis Team und Ballon wieder da sind 🙂

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